greenline Linopur - die Verarbeitung

Lagerung, Klimatisierung und Verlegebedingungen

Eine sachgerechte Lagerung ist Voraussetzung dafür, dass die verlegetechnischen Eigenschaften von greenline Linopur erhalten bleiben.
Linoleumrollen werden grundsätzlich stehend in trockenen, normal temperierten Räumen gelagert. Die zugeschnittenen, locker aufgerollten Bahnen mindestens 24 Stunden in dem nicht weniger als 18°C warmen Raum, in dem sie verlegt werden, stehend mit der Oberfläche nach außen, jedoch nicht im direkten Sonnenlicht (Reifeschleier) lagern, hierdurch kann sich das Material akklimatisieren, somit der Raumfeuchtigkeit anpassen. Während der Verlegearbeiten ist nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Temperatur des Untergrundes von mindestens 15°C und die relative Luftfeuchte von maximal 75% (ideal 40% bis 60%) wichtig.

Es ist darauf zu achten, dass jeweils in einem Raum nur ein und dieselbe Nummer der Fabrikationscharge in der Reihenfolge der Rollen-Nummern verarbeitet wird.

Schneiden von greenline Linopur

Die Bahnenkante
Es empfiehlt sich, auch wenn später verfugt wird, beide Bahnenkanten zu beschneiden, denn nur die sauber geschnittene Belagskante garantiert einen sauberen Nahtschluss.

Der Nahtschnitt
Der Nahtschnitt ist jeweils so auszuführen, dass zwischen den Bahnen eine Fuge von ca. 0,5 mm offen bleibt. Der Schnitt wird senkrecht oder leicht schräg ausgeführt, so dass die Fuge lose, d. h. ohne Kontakt der beiden Bahnenkanten liegt.

Verklebung von greenline Linopur

Die Bahnen werden zurückgeschlagen, danach wird der Klebstoff auf den Boden aufgetragen. Die Bahnen werden nacheinander in der vom Klebstoffhersteller empfohlenen Einlegezeit in das noch offene (nasse) Klebstoffbett eingelegt und sofort angerieben oder angewalzt. Der späteste Einlegezeitpunkt ist abhängig von Raumtemperatur und Luftfeuchte sowie Saugfähigkeit und Feuchte des Untergrundes.
Bei längs verlegten Fluren werden die Bahnen quer zurückgeschlagen. Beim Einlegen darf keine Luft eingeschlossen werden; sie ist seitlich herauszutreiben. Hohlstellen, die man durch Überstreichen des Belages mit einem Hammer findet, kann man anstechen und die Luft herausdrücken. Kopfenden werden zur Entspannung des Belages gegengewalkt.

Verlegeempfehlung

greenline Linopur wird aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Diese verleihen dem Linoleum Materialeigenschaften, die bei der Verlegung berücksichtigt werden müssen. Dies sind:

A. Reaktion auf Feuchtigkeit
Auf zu hohe Feuchtigkeit aus Luft und Untergrund oder aus dem Klebstoff reagiert das Linoleum mit Dimensionsänderungen. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Punkte zu Untergrund und Klebstoffen.

B. Reifeschleier
Der während der Reifung des Linoleums in der Trockenkammer entstehende natürliche Reifeschleier, erkennbar als Gelbfärbung, bildet sich durch Belichtung der Ware zurück. Bei direktem Sonnenlicht erfolgt die Rückbildung nach kurzer Zeit, bei künstlichem Licht oder schwachem Sonnenlicht können einige Tage oder Wochen vergehen. Bahnen gleicher Verlegung daher gleichen Lichtverhältnissen aussetzen.
Die Verlegung von LinoPur ist einfach, wenn die folgenden Punkte beachtet werden:

C. Untergrund
Zur Verlegung von greenline Linopur eignen sich alle Untergründe, die eben, fest, frei von Rissen und trocken sind und bleiben (siehe auch VOB Teil C, DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten sowie die jeweiligen einschlägigen Vorschriften).
Dichte, nicht saugende Untergründe, z.B. Gussasphalt und grundierte Estriche sowie Holzuntergründe, müssen bei Verwendung von Dispersionsklebstoffen in ausreichender Dicke (mindestens 2 mm) gespachtelt werden; dafür eignen sich zementgebundene spannungsarme Spachtelmassen.

Für Restfeuchte und Trockenzeiten der verschiedenen Estriche gelten bei normaler Estrichdicke, d.h. nicht wesentlich über den Mindestforderungen der DIN 18560, folgende Erfahrungswerte:

Trockenzeiten und Restfeuchte beachten:

Estriche

ungefähre
Trockenzeit

zulässige
Ausgleichs-
Feuchte
In CM-%

Betonflächen

je nach Dicke
bis zu 12 Monate

3,0

Zementestrich mit Zusatzmitteln

2-4 Wochen

2,5

Anhydritestrich

2-3 Wochen

0,5

Magnesia-Estrich ohne Holz als Füllstoff

3-4 Wochen

0,5

Magnesia-Estrich mit Holz als Füllstoff

1-3 Wochen

8-12

Gussasphaltestrich

Belegereif nach Erkalten

Keine


Diese greenline Verlege-Tipps dienen nur als Hinweis, der Einsatz muß den örtlich bestehenden Verhältnissen angepasst werden. Ein Rechtsanspruch kann hieraus nicht abgeleitet werden und für größere „Objekte“ gibt es eine seperate Anleitung für den Profi (Stand 6/2004).

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